Ebenshausen

Die Kirche wurde 1714, laut Inschrift über der Südtür, zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit von dem einheimischen Maurer L. Werneburg erbaut. Den Innenraum überdeckt ein Tonnengewölbe. Die rechteckigen Fenster und Türen sind schmucklos. Den Taufstein mit achteckigem Schaft stiftete im Jahre 1716 Valten Schuchardt. Aus dem 18. Jahrhundert stammen auch die Kanzel an der Ostwand hinter dem Altar, die auf zwei Holzpfeilern ruht, sowie die Taufschale aus Messing und auch der silberne Abendmahlskelch.

Auf der Westseite des Daches erhebt sich ein viereckiger beschieferter Turm mit einer achteckigen Schweifkuppel. 1957 erhielt die Kirche ein Stahlglockengeläut, nachdem zwei der vorhergehenden Glocken im zweiten Weltkrieg abgeliefert werden mussten.

Am 4. Adventssonntag 1990 wurde die Innenrenovierung abgeschlossen und durch den damaligen Landesbischof Dr. Werner Leich die Kirche wieder eingeweiht. 1994 wurde der Kirchturm neu beschiefert und bekam eine neue Spitze (Wetterfahne). 1995 wurde von Frau Irma Weber aus Frankenroda das neue Altarfenster geschaffen und seiner Bestimmung übergeben.

In Ebenshausen gibt es einen Posaunenchor sowie eine Kindermusikgruppe.

Frankenroda

Das heutige Gotteshaus lässt Spuren aus verschiedenen Jahrhunderten erkennen. In seiner Anlage zeigt es romanische Elemente. Das Langhaus erhielt seine prägende Gestalt 1781. Damals wurde es erhöht, und seitdem überspannt den Raum eine tonnenförmige Holzdecke. Die rechteckigen und glatten Türen und Fenster stammen zumeist aus jüngerer Zeit. Einen Rest aus dem 16. Jahrhundert weist das Langhaus aber noch auf: ein spitzbogiges Fenster in der Ostwand. Ein fast quadratischer Turm steht an der Ostseite. Er wurde 1704 gründlich erneuert. Sein Erdgeschoß, mit zwei Fenstern aus romanischer Zeit, bildet zugleich den Chor, dessen rippenloses Kreuzgewölbe mit spitzbogigen tiefen Kappen als Zeuge der mittelalterlichen Baukunst gilt. Ursprünglich romanisch sind auch der später spitzbogig gestaltete Triumphbogen sowie die Profile an den Pfeilern.

Seit der Renovierung 1956 erstrahlt die Kirche in hellen und freundlichen Farben. Im Altarraum kamen unter dem alten Kalkanstrich Fresken aus dem 15. Jh. oder aus früherer Zeit zum Vorschein. Deutlich erkennbar ist noch die Darstellung der Fußwaschung Christi und an der Nordseite wahrscheinlich die Abbildung der Patronin der Kirche, der Märtyrerin Katharina. Auf dem quadratischen Steinaltar steht ein Kruzifix. Er beeindruckt, weil er eine beachtenswerte Bauernschnitzerei aus dem Mittelalter ist. Nach einem Blitzeinschlag in den Turm 1887 wurde sein oberstes Geschoß als Backsteinfachwerk mit kurzem achteckigem Helm aufgebaut. Nach der Rekonstruktion des Turmes 1988 erhielt er wieder seine alte Gestalt.

Von 1990 - 1992 fand eine umfassende Innenrenovierung, zum großen Teil durch ABM-Kräfte, statt.

In Frankenroda gibt es einen aktiven Frauenkreis und Kindermusikgruppen.


 

 

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Losung & Lehrtext

21.07.2017
Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN! Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.
Psalm 118,26 1.Johannes 4,9

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