Thal

Wilhelmiten, Luther, Bier
Die Kirche wurde als Teil einer Klosteranlage vor 700 Jahren erbaut. In Thal-Heiligenstein entstand der erste Thüringer Sitz des Wilhelmiter-Ordens. Hier beteten ca. 10 Mönche, die sich sonst der Versorgung von Reisenden und der geistlichen Betreuung des Umlandes widmeten. In der Reformationszeit erkannte der letzte Prior des Klosters, Heinrich Zimmermann, die Richtigkeit der lutherischen Einsichten und wurde der erste lutherische Pfarrer von Thal, weiterhin zuständig für die Versorgung der alten Kapelle in Seebach und zeitweise gar für die Laurentiuskirche in Farnroda.

Nach einigen baulichen Veränderungen und der Reduktion des Gemeindebesitzes auf das eigentliche Kirchengebäude, bot im 19. Jahrhundert der Besitzer der Klosterschänke den Abkauf der Kirche und Neubau an anderem Ort an. Die Verträge wurden geschlossen. Als dann aber bekannt wurde, dass geplant war, den Kirchenraum als Stallung oder gar zur Erweiterung der Bier-Brauerei zu nutzen, wurde mit Hilfe der Gemeinde das historische Gebäude zurück gekauft. Die Verlegung des Eingangs erfolgte wegen der Streckenführung der "Ruhlaer Bahn", die ungefähr auf der Route der jetzigen Straße verlief. Während von dieser längst nichts mehr zu sehen ist, besteht die Kirche weiterhin im Wechsel der Zeiten. Möglich wird das durch den Einsatz der Gemeindeglieder (zuletzt bei der Erneuerung 1988-1990) und die Unterstützung der Stadt Ruhla (zuletzt bei der Dachverstärkung 2009).


 

 

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Feb 11 257. Kantatengottesdienst
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Eisenach, So. 25.03.18
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Losung & Lehrtext

16.01.2018
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus noch alles, was sein ist. Jesus spricht: Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat.
5.Mose 5,21 Lukas 12,15

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